Wechseljahre sind, wie der Name es
schon sagt, Jahre, in denen sich ein Lebenswandel Wechseljahrsbeschwerden
Durch den Abfall von Östrogenen (Eierstockfunktion lässt
nach!) während des Klimakteriums kann es sowohl zu
vegetativen als auch zu degenerativen Veränderungen
kommen.
Dabei treten die vegetativen Veränderungen relativ
schnell auf. Degenerative Veränderungen können sich auch
erst nach einigen Jahren manifestieren.
Häufige vegetative Veränderungen können sein:
Häufige degenerative Veränderungen können sein:
Folgende Möglichkeiten könnten in Betracht kommen:
Hormonersatztherapie ( HRT )
Die HRT spielt in der Behandlung von klimakterischen
Beschwerden immer noch eine zentrale Rolle. Auch wenn
die Medien in regelmäßigen Abständen für massive
Verunsicherungen der Frauen sorgen, so hat diese Therapie
doch ein günstiges Nutzen-Risiko-Profil, wenn die
Behandlung rechtzeitig begonnen wird.
Bei einem großen Teil der Frauen mit HRT werden bereits
innerhalb der ersten 2-4 Wochen klimakterische
Beschwerden deutlich gelindert oder verschwinden
gänzlich.
Bevor wir eine Hormonersatztherapie empfehlen und
beginnen, werden wir mit Ihnen immer ein
intensives Gespräch sowie eine eingehende Beratung unter
Berücksichtigung Ihrer persönlichen und individuellen
Situation durchführen.
Außerdem sind eine gynäkologische Untersuchung sowie
eine eventuelle Blutuntersuchung unerlässlich. Ein
Nutzen und Risiko wird immer gemeinsam abgewägt.
Naturheilverfahren (Phytotherapie/Homöopathie)
In den letzten Jahren äußern immer mehr Frauen den
Wunsch nach alternativen Therapiemöglichkeiten zur
Hormonersatztherapie. Dabei spielen die
naturheilkundlichen Verfahren sowie die Homöopathie eine
immer größere Rolle.
Im Rahmen der persönlichen Beratung gehen wir gerne
jederzeit auf dieses Thema ein und sind immer offen für
einen primären Einsatz von naturheilkundlichen
Therapeutika zur Behandlung von vegetativen Beschwerden.
Die so genannten „ PFLANZLICHEN ÖSTROGENE“ befinden
sich in Sojaprodukten, in Rotklee und
Traubensilberkerze.
Kritisch anmerken muss man allerdings, dass hinsichtlich
Wirksamkeit und Verträglichkeit bei Langzeitanwendung
keine derzeit gesicherten wissenschaftlichen Daten
vorliegen.