Säuglinge und Kleinkinder werden fast alle geimpft.
Damit ist eine Grundimmunisierung fast immer schon
erfolgt. Damit notwendige Auffrischimpfungen nicht
vergessen werden, raten wir vor allem Frauen mit
Kinderwunsch mit einem vollständigen Impfschutz in die
Schwangerschaft zu gehen. Dies gilt vor allem für die
Impfung gegen Röteln, Masern, Mumps, Diphtherie und
Windpocken, da diese Impfungen während der
Schwangerschaft nicht durchgeführt werden können
(Lebendimpfstoffe ! )
Ebenso sollten Impflücken für Tetanus und gegebenenfalls
Hepatitis B geschlossen werden.
Bringen Sie Ihren Impfpass einfach zu jedem
Frauenarztbesuch mit. Wir beraten Sie gerne über alle
wichtigen Impfungen und führen sie auf Wunsch problemlos
direkt durch.
Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch noch die
Möglichkeit weiterer Impfungen an.
So zum Beispiel die jährliche Grippeschutzimpfung, vor
allem für ältere Patienten und gefährdete Personen,
sowie die HPV-Impfung ( Human Papilloma Virus ).
Hier noch einmal die wichtigsten Impfungen zusammengefasst:
HPV-Impfung ( Gebährmutterhalskrebsrisiko sinkt!)
Zirka 80% aller sexuell aktiven Frauen infizieren sich
im laufe ihres Lebens mit dem Human-Papilloma-Virus (
HPV ), das Gebährmutterhalskrebs verursachen kann.
Seit 2006 gibt es eine
Impfung gegen einige
Stämme des HP-Virus und somit erstmalig die Möglichkeit
das Risiko einer Infektion erheblich zu senken.
Das HP-Virus wird meist über Geschlechtsverkehr
übertragen, Kondome verringern das Infektionsrisiko,
stellen jedoch keinen sicheren Schutz dar. Oftmals
bleibt die Infektion unbemerkt und der Virus kann durch
das eigene Immunsystem vollständig eliminiert werden.
Bei etwas mehr als einem Drittel aller infizierten
Frauen persistiert jedoch das Virus und kann langfristig
zu Zellschäden und Zellveränderungen bis hin zum
Gebährmutterhalskrebs und zu Krebserkrankungen des
äußeren Genitale führen.
Bei der Routinekrebsvorsorgeuntersuchung werden
lediglich schon entstandene Zellveränderungen im
Abstrich festgestellt. Ob bereits eine Infektion mit dem
HP-Virus vorliegt, kann nur mit Hilfe eines speziellen
Testverfahrens ermittelt werden, das jedoch nicht
Bestandteil des gesetzlichen Programms ist.
Die ersten Ergebnisse der HPV-Impfung haben bereits
gezeigt, das bei annähernd 100% der geimpften jungen
Mädchen und Frauen keine HPV-Infektion mehr festgestellt
werden konnte. Daraus lässt sich schließen, das mit
einer breiten Impfkampagne zukünftig der
Gebährmutterhalskrebs fast vollständig zu beseitigen
wäre.
Deshalb empfehlen wir allen jungen Mädchen sich ab 12
Jahren impfen zu lassen. In unserer Praxis impfen wir
bereits seit einiger Zeit schon regelmäßig und
umfangreich.